Warnung vor Einsatzfahrzeugen des Straßenbetriebsdienstes

Die Warnung vor Einsatzfahrzeugen ist ein sicherheitsrelevanter kooperativer IVS-Dienst mit dem Hauptziel die Anzahl von Unfällen oder Verkehrsstaus zu reduzieren, die im Zusammenhang mit langsam fahrenden bzw. stehenden Fahrzeugen des Straßenbetriebsdienstes, wie z.B. Mähfahrzeugen, Fahrzeugen für Fahrbahnmarkierungen, Streckenkontrollen oder Winterdienstfahrzeugen, stehen.
 
Unfälle treten häufig bei ungünstigen Witterungs- und Sichtbedingungen auf, wodurch die Sicht auf solche Fahrzeuge auf dem Seiten- oder Fahrstreifen unter Umständen eingeschränkt ist. Ein hohes Unfallrisiko entsteht, wenn die Fahrgeschwindigkeit im Verhältnis zu den langsamen Fahrzeugen, vor allem auf Fahrstreifen übermäßig hoch ist.
 
In Hessen werden zur Umsetzung des Dienstes Einsatzfahrzeuge mit der notwendigen Technologie (ETSI G5) zur Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation ausgerüstet, um entsprechende Meldungen zu versenden und die Fahrer im Voraus zu warnen. In Niedersachsen dagegen werden die Meldungen unter speziellen Bedingungen durch die Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen (TMC) zentral getriggert.

Vision

Sicherheit

  • Reduzierung der Anzahl und Schwere von Unfällen auf der Autobahn
  • Verbesserung der Verkehrssicherheit
  • Verbesserung der Sicherheit des Personals
  • Vermeidung von tödlichen Unfällen auf Autobahnen im Zusammenhang von Wartungsarbeiten

 

Effizienz

  • Effizienzverbesserung von Straßenbetriebsdiensten
  • Bereitstellung von zuverlässigen aktuellen Verkehrsinformationen für Reisende
  • Beschleunigung und Optimierung des Einsatzes von Straßenbetriebs-diensten
  • Minimale Auswirkungen durch Reduzierung der Verkehrskapazität aufgrund von Einsatzfahrzeugen

Umwelteinflüsse

  • Reduzierung der Schadstoffemissionen

Umsetzung in